Iberische Impressionen
Von Nordspanien in den Süden Portugals
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Die Reise eines Streiflichts für einmal allein auf Streifzug durch den Norden der Iberischen Halbinsel.
Der Roadtrip führte vom lebendigen Bilbao über den Golf von Bizcaya, entlang der rauen Atlantikküste mit einem ersten Stop in Santander mit seinem bemerkenswerten Centro Botín von Renzo Piano, dessen schwebend wirkende zweiteilige Baukörper und die schimmernde Keramikfassade ein besonderes Architektur-Erlebnis darstellt.
Von Santander geht es weiter nach Santillana del Mar über das Fischerdorf Cudillero bis zur wilden Costa da Morte, die ihren dramatischen Namen den zahlreichen Schiffsunglücken an dieser wilden, felsigen und oft stürmischen Atlantikküste verdankt.
Weiter führte die Route in die berühmte und wunderbare Pilgerstadt Santiago da Compostela in Richtung Südosten durch Lugo und León, hinein in die mit Architekturperlen gespickten Weinlandschaften von La Rioja und über Zaragoza bis zu den faszinierenden Halbwüsten der Bardenas Reales, deren bizarre Felsformationen und trockenen Ebenen fast wie eine Wüstenlandschaft im amerikanischen Westen aussehen – mitten im grünen Norden Spaniens.
Über Tudela und Pamplona ging es schliesslich zurück ans Meer nach San Sebastián, das im 19. Jahrhundert zum eleganten Sommerbad des spanischen Königshauses wurde und bis heute viel von diesem mondänen Belle-Époque-Flair bewahrt hat.
Ein besonderes Wort noch zu Bilbao: Die Industrie- und Hafenstadt im Baskenland erfand sich zur Kulturmetropole neu – ein Wandel, den das spektakuläre Guggenheim Museum so stark prägte, dass dafür sogar der Begriff «Bilbao-Effekt» entstand. Das ist eine eigene Galerie wert.
Diese Bilder erzählen von windgeformten Küsten, stillen Dörfern, weiten Landschaften, historischen Städten und den besonderen Momenten dazwischen – eine fotografische Reise voller Kontraste durch Nordspanien.
Bilbao - vom Industriehafen zur Kulturmetropole
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Eine Woche, zwei Fotografinnen, ein Mietwagen und jede Menge Lust auf schöne Bilder – so starten Irene und Karin (leider ohne Conny) in ihr kleines portugiesisches Abenteuer.
Lissabon – Altstadtflair und nostalgische Tramfahrten
Die ersten beiden Tage verbringen wir in Lissabon. Unsere Unterkunft beim Castelo de S. Jorge – für den perfekten Ausgangspunkt zu den schönsten Fotospots der Stadt – ist ideal gelegen. Von hier aus ziehen wir los, lassen uns durch die historischen Gassen treiben und halten natürlich immer wieder die berühmten alten Strassenbahnen fest. Die passenden Vintage-Bilder haben wir dabei schon im Kopf, bevor wir überhaupt auf den Auslöser drücken.Sintra – Schlösser, die auf uns warten müssen
Am dritten Tag geht es mit dem Mietwagen nach Sintra, um die märchenhaften Paläste und Schlösser zu fotografieren. Allerdings haben wir die Rechnung ohne den Feiertag am 1. November gemacht: Kilometerlange Autoschlangen und Touristenmassen machen die Anfahrt zum Geduldsspiel. Also lassen wir die Schlösser kurzerhand Schlösser sein und entdecken stattdessen die Umgebung.Praia da Adraga – wilde Atlantikküste statt Schlossbesichtigung
Unser Plan B führt uns an die Praia da Adraga – wegen ihrer spektakulären Küstenlandschaft und der wilden Atlantikstimmung. Und siehe da: Manchmal sind es gerade die ungeplanten Abstecher, die zu den schönsten Bildern führen.Cabo da Roca – einmal am westlichsten Punkt Europas
Weiter geht es Richtung Süden. Am Cabo da Roca – für den Blick auf die dramatische Atlantikküste und das Gefühl, am westlichsten Punkt des europäischen Festlands zu stehen – legen wir einen Zwischenstopp ein, bevor wir die Algarve erreichen.Luz – Strand, Sonne und Dolce Vita
In Luz beziehen wir ein kleines, süsses Appartement direkt am Strand. Der perfekte Ort, um das milde Klima, gutes Essen und natürlich jede Menge Fotomöglichkeiten zu geniessen. So lässt es sich aushalten!Praia do Camilo, Lagos & Portimão – Küste in allen Variationen
Unsere Ausflüge führen uns an die Praia do Camilo – für ihre berühmten Felsformationen und das türkisfarbene Wasser, nach Lagos – um die historische Stadt und ihre spektakuläre Küste zu entdecken, und nach Portimão – für weitere Eindrücke der Algarve und ihrer Strände.Praia dos Caneiros & Budens – kleine Entdeckungen am Weg
Auch die Praia dos Caneiros – mit ihrer geschützten Bucht und den markanten Felsen sowie Budens – als Ausgangspunkt für weitere Streifzüge durch die Algarve dürfen auf unserer Fototour nicht fehlen.Sagres – Leuchtturm und Sonnenuntergang als Finale
Zum Abschluss geht es nach Sagres, um den berühmten Leuchtturm und den Sonnenuntergang am Atlantik zu fotografieren. Ein würdiger Abschluss einer Woche voller Licht, Landschaft und schöner Momente.Und natürlich bleibt nicht nur eine ganze Menge Bildmaterial auf unseren Speicherkarten zurück. Auch nach einem Monat erinnern uns noch die Mückenstiche an diesen letzten, wunderbaren Abend. Ein etwas lästiges, aber durchaus charmantes Feriensouvenir – neben all den unvergesslichen Bildern im Herzen.